Wohnen im Osten Berlins im Stadtteil Marzahn
Der im Osten von Berlin gelegene Stadtteil Marzahn gehörte seinerzeit der DDR an und hat sich seit der Wende sehr zum Vorteil verändert. Wohnen in Marzahn ist nicht mehr durch graue Plattenbauten geprägt, sondern durch das Lachen von Kindern und niedrige Mietpreise.
Der dörfliche Kern des Stadtteils wurde bereits zu DDR Zeiten in den 80er Jahren restauriert und durch die Bockwindmühle ergänzt. Und auch der Erholungspark konnte noch vor der Wende erweitert werden, so dass das Wohnen in Marzahn durch viele Grünflächen geprägt ist. Dazu trägt maßgeblich auch das beliebte Ausflugsziel die „Gärten der Welt“ bei, welche den größten chinesischen Garten Deutschlands besitzen.
Neben den zahlreichen Grünflächen locken auch die niedrigen Mietpreise junge Familien nach Marzahn an. Zahlreiche Sanierungsarbeiten haben dazu beigetragen, dass die Plattenbauten der DDR saniert und verändert wurden, so dass das Wohnen in Marzahn fernab vom Stadtzentrum nicht nur ruhig und günstig sondern auch attraktiv ist.
Neben den Sanierungsarbeiten wurden einige Plattenbauten auch zurückgebaut. Ein Beispiel hierfür sind die „Ahrensfelder Terrassen“. Im Zuge des Stadtumbaus wurde aus den 11-Geschossern Terassenhäuser mit maximal 6 Stockwerken, die alle farbenfroh angemalt und mit Balkonen ausgestattet wurden. Einige der Wohnungen besitzen sogar eine Dachterrasse.
Zu dem stetig steigenden Interesse an Marzahn hat auch das Einkaufszentrum „Eastgate“ beigetragen, welches täglich zahlreiche Besucher anlockt und das größte Einkaufszentrum im Osten von Berlin ist. Zu erreichen ist das Einkaufszentrum, wie der Rest von Marzahn, gut über den öffentlichen Nahverkehr. Die zahlreichen Straßenbahn- und Buslinien sowie zwei S-Bahn- und eine U-Bahnlinie sichern die Verbindung innerhalb des Stadtteils sowie die Verbindung in die anderen Berliner Stadtteile.
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Geschrieben von: Tinga







